01.06.2012 in Europa von SPD Kreisverband Freising

Eurokrise: "Niemanden fallen lassen"

 
Viele interessierte Zuhörer und Diskutanten

Einen eindrucksvollen Vortrag hielt der Europaabgeordnete Wolfgang Kreissl-Dörfler im Veranstaltungssaal der Freisinger Sparkasse am 31. Mai 2012.
Bei aller Kritik an unhaltbaren Zuständen in manchen Ländern mahnte Kreissl-Dörfler, "niemanden fallen zu lassen" - der befürchtete Domino-Effekt könne Europa sonst in eine Abwärtsspirale ziehen ...

24.05.2012 in Ortsverein

Berlinfahrt der Langenbacher SPD

 
Gruppenbild Berlinfahrt OV Langenbach 2012

Der Ortsverein Langenbach der SPD war diese Woche in Berlin: Auf Einladung des Bundespresseamtes fuhren acht Interessierte mit zu einer Erkundungsreise des politischen Berlin, die von Ewald Schurer, dem SPD-Betreuungsabgeordneten für den Landkreis Freising, organisiert und begleitet wurde.
Die Reisegruppe, bei der unter anderem Jürgen Hauser, der Vorsitzende des Ortsvereins, und Herbert Bengler, der Kassier, dabei waren, startete am Montag früh am Morgen, sodass bereits am frühen Nachmittag die Stadt mit einer Busrundfahrt besichtigt werden konnte. Am Dienstag wurde die Gedenkstätte des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen besichtigt, in der die unmenschlichen Bedingungen der Gefangenen der DDR-Staatssicherheit gezeigt wurden. Ebenso nachdenklich stimmte der Besuch des Denkmals der ermordeten Juden Europas, dessen schwer interpretierbare Form der verschieden hohen und verschieden geneigten Betonstehlen im Rahmen einer Führung der Reisegruppe näher gebracht wurde.
Im Willy-Brandt-Haus wurde die Gruppe dann mit der Geschichte der SPD näher vertraut gemacht. In einer Diskussion mit einem Referenten der SPD-Parteizentrale wurde rege diskutiert über den Kurs, den die SPD für die nächste Bundestagswahl einschlagen sollte, und wie man mehr Menschen als Partei erreichen könnte, zum Beispiel über die Möglichkeiten der Partizipation im Internet.
Am Mittwoch folgte dann als Höhepunkt und Abschluss der Reise ein Besuch im Reichstag: Ewald Schurer informierte über die Arbeit im Bundestag und diskutierte dann mit der Gruppe über einige brennende politische Fragen, etwa die Haltung zu einem Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone, den er nicht befürwortet, auch wenn die Politik momentan das Problem habe, nicht genau einschätzen zu können, welche Folgen welche Handlungen auslösen können.
Nach dem Gespräch mit Ewald Schurer durfte die Gruppe noch eine Stunde in einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages verbringen, die vor allem im letzten Teil sehr spannend wurde, als in einer Aktuellen Stunde über die Gefahren und Möglichkeiten von Eurobonds diskutiert wurde. Nach der Debatte konnte noch die Kuppel des Reichstages besichtigt werden, von der aus man einen schönen Blick über die Stadt und den Hauptbahnhof hat, wo am Donnerstag morgen wehmütig und nach drei sehr schönen informativen Tagen die Rückreise angetreten wurde.


    am

06.05.2012 in Lokalpolitik von SPD Kreisverband Freising

Meine Münchner Stimme

 

Eine sehr interessante Aktion haben sich Anti-Startbahn-Aktivisten ausgedacht ... weil ja die betroffenen Freisinger und Erdinger Bürger beim Bürgerentscheid zur 3. Startbahn nicht mitstimmen können, können sie sich "Paten" aus München suchen, die ihre Belange beim Bürgerentscheid vertreten werden - mehr dazu unter
www.meine-münchner-stimme.de

30.04.2012 in Lokalpolitik von SPD Kreisverband Freising

Nachdenken statt Ja-Sagen

 

In einer Presseerklärung hat der SPD-Kreisverband zu den Lufthansa-Argumenten für die 3. Startbahn Stellung genommen ...

... Die Argumente von Lufthansa-Passagier-Vorstand Carsten Spohr zur geplanten Geschäftsverlagerung nach München und zur geplanten 3. Startbahn sprechen Bände. Es geht um die erhoffte lockere Handhabung von Nachtflugbeschränkungen und um den "internen Wettbewerb unserer Drehkreuze". Dass solche Vorhaben und unternehmerische Konkurrenzphantasien auf dem Rücken der betroffenen Menschen in der Region ausgelebt werden - geschenkt.
Grotesk wird es, wenn Herr Spohr und andere Befürworter sich in das dürftige Argument flüchten, es gehe darum, dass Deutschland auch mal Ja zu einem wichtigen Projekt sagen müsse. So ist das dann, wenn die Prognosen zu den Flugbewegungen an der Realität zerschellen, wenn die Finanzierungsgrundlagen immer noch auf fast schon unanständige Weise mager und unglaubwürdig sind, und wenn man sich einfach nicht traut, die Wahrheit zu sagen: nämlich dass es um schnöden Standortwettbewerb, um Drehkreuz-Fliegerei und um Profilierungssucht von Managern und Politikern geht.
Wachstum ist grundsätzlich willkommen, aber es darf nicht auf unzumutbare Weise auf Kosten der Anwohner, der Steuerzahler, der Umwelt und des Klimas stattfinden. Dafür wird die Freisinger SPD sich weiter mit aller Leidenschaft einsetzen.

18.04.2012 in Lokalpolitik von SPD Kreisverband Freising

3. Startbahn - FMG spielt Auswirkungen herunter

 
Im Vorfeld des Bürgerentscheids zur 3. Startbahn in München versucht die FMG, die Münchner zu ködern, und lässt Puderzucker rieseln. Stadt- und Kreisrätin Eva Bönig und die stv. Kreisvorsitzende Beate Frommhold-Buhl streuen Sand ins Getriebe der mit einer Million Euro vom Flughafen geschmierten PR-Maschinerie: "Die Münchner täten gut daran, Gutachten, die FMG-Chef Kerkloh präsentiert, kritisch zu hinterfragen. Wir unmittelbar Betroffenen haben Erfahrung mit Gutachten der FMG zur geplanten 3. Bahn und mit Abweichungen von Flugrouten und wir werden mit allen rechtlichen und politisch legalen Mitteln weiter gegen die 3.Bahn kämpfen. Wie zynisch und menschenverachtend die Situation der Menschen im Münchner Umland beurteilt wird, zeigen die Kommentare von Alexander Reissl (SPD), einer gewissen Frau Neff und der Herren Schmid von der CSU, die offenbar noch nicht begriffen haben,
  • dass auch im Norden der Landeshauptstadt Menschen ihre Heimat haben,
  • dass dort bereits jetzt Menschen unter den Auswirkungen von Fluglärm leiden,
  • dass die sogenannte Boomregion im Bereich Wohnungsbau, soziale Infrastruktur und Verkehrsproblematik bald kollabiert und
  • dass wieder Natur unwiderbringlich zerstört wird.
Jedes Wachstum hat Grenzen - die Grenzen für den Münchner Norden sind bereits überschritten." Eva Bönig "Das ist ja mal eine gute Nachricht: Im Münchner Stadtgebiet bleibt der Dauerschall beim Fluglärm unter dem gesetzlichen Maximalwert, wenn die 3. Startbahn kommt. Sagt die FMG. Sehr beruhigend für die Münchner, vor allem für diejenigen, die's glauben. Das heißt allerdings nichts anderes, als dass es keine Lärmschutzmaßnahmen geben wird, denn natürlich werden wesentlich mehr Flieger über München ziehen. Sagt auch die FMG. Kein Krach am Münchner Himmel, da kann man als Münchner sicher leichten Herzens sein Kreuzchen für eine weitere Startbahn machen. Aber auch in München soll es Bürger geben, denen es nicht gleichgültig ist, was in ihrer nächsten Nachbarschaft geschieht:
  • Dass dort, nur wenige Kilometer von ihrer Haustür entfernt, Menschen ihre Heimat verlieren und andere unter unerträglicher Lärmbelastung leiden.
  • Dass ganze Dörfer und Gemeinden zum Kollateralschaden werden, Gemeinden übrigens, die seit vielen Jahren das Rückzugsgebiet ehemaliger Münchner sind, die raus aus der Stadt und dem Lärm wollten.
Am 17. Juni, dem Tag des Bürgerentscheids, werden wir Freisinger und Erdinger nach München schauen und darauf vertrauen, dass sich die Münchner Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt der Lebensqualität in der Region und gegen eine unnötige 3. Startbahn im Erdinger Moos aussprechen." Beate Frommhold-Buhl

Facebook Button  

Banner-Land

Webseite der BayernSPD BayernSPD-Landtagsfraktion

Jusos Freising

Mitglied werden!

Mitglied werden!

Newsticker

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

Counter

Besucher:388008
Heute:107
Online:2